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In einer US-amerikanischen Großstadt geht ein Meteorit mit einem verhängnisvollen Virus an Bord nieder, welcher die Toten zu neuem Leben erweckt. Schon bald müssen Ghetto-Gangster und taffe Cops gemeinsame Sache machen, um sich der Zombie-Flut zur Wehr zu setzen…

Zombies, Zombies und kein Ende – Mit CITY OF THE DEAD erreicht uns, ja: schon wieder, übelst unterdurchschnittliche Low-Budget-Zombie-Plörre ohne jegliche Besonderheiten oder Innovationen. Die Story von den sich in irgendeiner abgewrackten Hütte verbarrikadierenden Dorfdeppen dürfte mittlerweile selbst bis zum hinterwäldlerischsten Genre-„Hans Guck-in-die-Luft“ und „Robin-Williams-Cool-Finder“ durchgedrungen sein,
hätte darüber hinaus aber wohl kaum langweiliger und unpeppiger umsetzen werden können, als hier dargestellt. Spannung, Verfolgungsjagden, Untote, die plötzlich und völlig unerwartet durch eine vernagelte Tür brechen… - nein, hier nicht! Der ganze Plot zieht sich wie zwanzig Jahre alter Kaugummi, zumal hier sinnloser Weise hauptsächlich in brutalst albernen bzw. uninteressanten Gang-Streitigkeiten abgedümpelt wird, welche eigentlich nur zum Wegzappen, Vorspulen oder Einpennen anregen.
Der Plan, coolen Gangster-Thrill mit derbem Zombie-Gemetzel zu paaren, ist also mal tüchtig in die Binsen gegangen.

Ferner weist der Streifen auch so viel handwerkliches Ungeschick auf, dass einfach fast alles zu spät ist: die Schauspieler (mit dabei auch der immergeile Reggie, bekannt aus der „Das Böse“-Reihe und „The Mangler – Reborn“) sind der letzte Dreck, Explosionen, Einschüsse und Blutspritzer kommen aus dem Daddelkasten und sehen extremst unecht aus… zu den Zombies: da hat man definitiv auch schon bessere geseh’n; die Pappkameraden sind einfach nur schlecht geschminkt und kommen absolut harmlos rüber.

Jetzt kann nur noch einer dieses wacklige Unterfangen retten und zwar: „Sgt. Splatter“ mit seinen doppelt geschnackelten Schädelplatz-Bombern und den Eingeweide-Mardern…! – Aber Pustekuchen: Auch Splatter-technisch tut sich hier rein gar nix.
Einziges Highlight: ein Typ, dem von einem Rudel Zombies der Kopf abgerissen wird. Zugegeben: die Szene hat’s wahrlich in sich, ansonsten spritzt aber nur beschissenes CGI-Blut.

„Was läuft da?“
- „Die Penner fressen die Cops.“

Fazit:
Schauspieler: LL
Splatter: LLLL
Story: LLLLLLLL
=> Kann und sollte man tunlichst 'nen Bogen drum machen. Es geht zwar eindeutig noch schlechter, aber diese "City" ist wirklich keinen Abstecher wert.
Ein Paradebeispiel für einen absoluten Scheißfilm. Ab in die Leichenmühle damit.

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