Review

Staffel 1 und folgende

Sie scheinen für einander bestimmt - Dharma und Greg.
Das erste Mal sahen sie sich in einer U-Bahn als sie beide noch Kinder waren. Dharma bekam ihre Rechte ggü der Polizei von Larry, ihrem Alt-Hippi Vater, der sein Kurzzeitgedächtnis verraucht hatte, vorgebetet und Greg lernte, dass er nichts anzufassen habe, weil nur Junkies mit der U-Bahn fahren und Krankheiten dort verbreiteten.
Ein kindlicher tiefer Blick mit Folgen.
Jahrzehnte später treffen sie sich wieder in derselben U-Bahn - schauen sich in die Augen - und heiraten ein paar Stunden später.
Es beginnt leichtfüßig und krass. Dharma, Tochter des liebenswerten, aber nicht mehr ganz zurechnungsfähigen Hippie-Verlierers Larry und der sehr geduldigen Eso-Mama Abby - und Greg, der Sohn eines reichen, aber gleichgültigen Industriellen und seiner valium- und wer-weiß-was-getränkten frustrierten Frau Kitty. Klar, zwei Welten prallen aufeinander.
Die einen Eltern können mit den anderen nix anfangen - es entzünden sich die irrwitzigsten Konflikte. Und auch sonst, ist immer Tempo angesagt.
Zwar sind die Episoden meistens zusammenhanglos aneinander gereiht, sie bieten aber dennoch Unterhaltung pur.
Erwähnte Stränge werden nicht zu Ende gebracht - aber, das macht nix.
Es kommt in dieser Serie auf den Spaß-Faktor an - und der ist äußerst hoch. Sie glänzt mit hervorragenden Comedy- und Slapstick Einlagen und macht einfach nur Fun.
Klar, einige Folgen schwächeln in jeglicher Hinsicht, auch ein rundes Ganzes ergibt sich nicht.
Doch Dharmas ernsthafte Leichtigkeit und Offenheit und Gregs Entschlossenheit und Genauigkeit - es zeigt, dass das Leben auch entspannter zu sehen ist - und das macht die Serie für mich aus.

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