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Einer der wenigen Filme, welcher die Sportart des Fechtens zum Gegenstand hat.
Auch konnte man mit Julia Roberts` kleinen actionerprobten Bruder Eric ("Express in die Hölle", 1985) und Charakterdarsteller Frank Murray Abraham („Der Name der Rose“, 1986) zwei charismatische Hauptdarsteller verpflichten, die kaum unterschiedlicher in ihrer Person hätten sein können. Heute haben jedoch beide ihre besten Zeiten hinter sich.

Zur Story: Der versnobte und arrogante Fechtmeister Villard (Eric Roberts) stellt den etwas ungeschickten Max Suba (F. Murray Abraham) in seiner Fechtschule als Hausmeister ein. Suba scheint ungeheuer viel Talent zu besitzen und darf bald Funktionen eines Ausbilders ausüben. Doch als Villard in Max` Vergangenheit nachforscht, wird er den Verdacht nicht los, dass er etwas mit dem Tod seines Vaters zu tun hat…

Regisseur Jeremy Kagan gelingt es trotz einer dünnen Story mit vielen Löchern und einigen Längen die Faszination des Fecht-Sports zu vermitteln. Auch wenn einige Handlungsstränge ins Leere laufen (Max` Romanze zum Beispiel) verblüfft der Film doch im Finale mit einer überraschenden Wendung, welche in einem gut choreografierten, 3-minütigen „Duell der Meister“ (daher der Titel) gipfelt.

Aufgrund der wässrigen Story aber guter Darsteller vergebe ich knappe 7 Punkte.

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