Review
von Legendmaster2
Genau vor einem Jahr kam Alexandre Aja’s The Hills have Eyes in die Kinos. Mit einem Budget von 15 Millionen Dollar und einem beachtlichen Einspielergebnis von 42 Millionen wurde er zum Überraschungserfolg 2006 und schnell war klar das eine Fortsetzung kommen würde.
The Hills have Eyes 2 startet nun ein Jahr nach dem ersten Teil und das Ergebnis ist leider mehr als enttäuschend. Viele Fans freuten sich schon extrem auf den zweiten Teil und hofften
so wie auch ich das Teil 2 mit Ajas Film mithalten kann. Dabei hatte THHE 2 sogar eine an das Remake stark erinnernde gute Anfangssequenz, doch sobald das Militär in Erscheinung tritt verwandelt sich das Szenario in eine Katastrophe.
The Hills have Eyes 2 kann in keiner Einzigen Szene nach den ersten 15 min. Spannung oder Atmosphäre erzeugen und was bleibt sind in der Wüste hilflos umherstreunende Soldaten die sich so unbeholfen und dilettantisch Anstellen das der ganze Film in einen unfreiwillig- komischen Look versinkt.
Das ganze wäre ja noch annähernd erträglich hätten sie im Film dementsprechende gute Splatterszenen gut verteilt, aber auch hier ist ein klarer Nachteil im Gegensatz zu Ajas Erstling zu erkennen was aber glaub ich zum grossteil an der Zensur liegt. Trozdem sind die wenigen Splatterszenen gut gemacht was den Film vor dem entgültigen Ruin bewart.
Die Location im Film (Wüste, Mine) hatten einen sehr passend-dreckigen Look was meiner Meinung sogar ein bisschen der Atmosphäre zurückbringt, welcher er zweite Positive Teil im Film ist. Aber leider machen Splatter und Location allein keinen guten Film aus.
Desweiteren muss der Zuseher fast über 55 min. warten bis man endlich einen der Mutanten zu Gesicht bekommt welche aber fast alle gleich aussehen und keine richtige Charakterisierung aufweisen können, stellenweise weiß man gar nicht mehr wer wer ist. Des weiteren wird auch Hier jede Chance ausgelassen auf die Mutanten näher einzugehen bzw. etwas über sie zu erfahren. Der einzige positive Aspekt hierbei ist der Mutant „Chameleon“ welcher sich tarnen kann und so den einen oder anderen Überraschungseffekt zu garantieren, dies zeigt vor allem die Hilflosigkeit der Soldaten was dem Film auch nur zu gute kommen kann.
Schockszenen oder Überaschungseffekte gab es fast keine da der Film ziemlich vohersehbar war und nur so vor Klischees strotze.
Nachdem man jetzt schon 70 min. im Kino sitzt und auf das Ende wartet hofft man natürlich das dieses dafür um so spektakulärer ist und es viele Fehler im Film wieder wett macht, aber nein der Schluss ist einfach nur enttäuschend was aber meiner Meinung nach einem abgehacktem Ende aussieht, hier war eindeutig Zensur am Werk.
Fazit:
90 langeweile, vorhersehbare Minuten, die einzigen Sachen die gut waren sind die wenigen Splatterszenen, die Location und eben der Unterhaltungswert gewesen. Ich hoffe das ich eine kommende Unrated-Fassung besser bewerten kann.
Bewertung: 5/10 Punkte
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