Review

Willkommen zum Kochkurs "Sequels für Anfänger - Heute: Hills Have Eyes 2"

Man nehme:

-einen Haufen gehrinamputierter Klischees auf zwei Beinen
-Jede Menge Kunstblut, Pferdedärme etc.
- Mutanten
-Gewehre
-ein hässliches Stück Wüste

gut durchrühren, danach einige Monate auf dem Schneidebrett ruhen lassen. et voilá, fertig ist eine der dämlichsten Fortsetzungen der Filmgeschichte

Ein strunzdummer Affenkäfig von Rekruten soll ein Camp von Forschern mit Nachschub versorgen, die aus welchem sinnlosen Grund auch immer dort irgendwelche Überwachungssysteme anbringen sollen.

Als die Truppe dort ankommt, sind besagte Gelehrte selbstredend bereits kalte Platte.
Nach mysteriösen (buhu, wie spannend!) Lichtzeichen macht sich der Kindergarten in Uniform also auf, um nachzuschauen wo das Geblinke herkommt. Natürlich nicht, ohne die schöne Frau des Films mit dem Truppenloser allein zu lassen.
Wie dem auch sei, sie werden angegriffen, viel Blut, bla bla...

Was jetzt auf den ersten Blick klingt wie ein stinkender, schlecht gerührter Haufen Kuhdung ist in Wirklichkeit noch viel...viel... schlimmer.

Ich habe einen Großteil des Films mit der Überlegung verbracht, wie diese armseligen Kreaturen, die da auf der Leinwand versuchen, wie Schauspieler auszusehen es fertig bringen, gleichzeitig zu atmen und aufrecht zu gehen!

Wenn dann endlich die ersten draufgehen, ist man fast froh, weil besagte Opfer dann endlich ihre Klappe halten!

Nach der Hälfte des Films besteht die Truppe dann entgültig nur noch aus Frauen und Randgruppen, was das ganze nicht wirklich spannender macht.

apropos Spannung - ein Wort, welches sowohl Drehbuchautor als auch Regisseur noch nie gehört haben. "Hills have eyes 2" ist ungefähr so spannend wie ein Eimer Sand. Jede einzelne Szene ist vorhersehbar, Gewalt findet hier nun beim besten Willen ohne Grund statt, Dinge wie Logik oder gesunder Menschenverstand sind hier schlicht nicht existent!

Als Zuschauer von "Hills Have eyes 2" kann man sich bei all der visuellen Umweltverschmutzung noch am ehesten mit dem ersten Opfer identifizieren, welches, nachdem es den ersten Soldaten auf dem Dixie beinahe kastriert hat, aus selbigem klettert, um danach an Kotvergiftung zu sterben!

Einzig eine schöne Frau und wenige halbwegs unterhaltende Sequenzen retten dieses Machwerk vor dem bösen Aufschlag ganz unten!

Fazit: Wenn Dummheit brummen würde, müsste man vor Beginn der Vorstellung Ohrenschützer verteilen!

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