Ein berühmter, durch und durch zynischer Schriftsteller steigt wie der liebe Gott von seiner Penthouse-Wohnung hinab ins Elend einer maroden Subkultur, die er in sich aufsaugt und die er am Ende sogar missbraucht, in dem er sie für seine Zwecke manipuliert. Als Drummer macht er mit bei einer Punk Band, deren übrige Mitglieder angeblich diverse „Behinderungen“ besitzen. Der erste vergewaltigt mit Vorliebe Frauen, tötet sie anschließend, der nächste hat seinen Vater zuhause ans Bett gefesselt, wo der seit Jahren vor sich hin vegetiert, und der Dritte hat eine drogenabhängige Frau zuhause, die ihr zwei jähriges Kind mit Haschisch füttert, weil sonst nichts zu fressen da ist. Der Film ist einerseits wahnsinnig unterhaltsam, was mich angesichts der Thematik und der Tatsache, dass es sich hier um eine Literaturverfilmung handelt, ziemlich gewundert hat, andererseits kommt man immer wieder an seine Grenzen, wird gezwungen, hinzusehen, wo man lieber wegschauen möchte. Der Film ist stellenweise schwer zu ertragen, aber gerade deshalb so sehenswert.