Von Roger Corman als Regisseur persönlich ausgeführte Verfilmung verschiedener Geschichten von Edgar Allen Poe aus dem Jahre 1962, bei denen Vincent Price jeweils eine tragende Rolle spielt. Während es bei „Morella“ noch ziemlich unspektakulär zugeht, dafür aber schöne Bilder geboten werden, stellt die zweite Episode, eine an Poes „Die schwarze Katze“ angelehnte Geschichte, den Höhepunkt des Films dar. Price als snobistischer Lebemann liefert sich ein Trinkduell mit Peter Lorre als stets betrunkenem, unsympathischem Alkoholiker, das höchst komödiantisch ausfiel und den Grusel so ziemlich ins Abseits stellt. Die dritte Episode, „Der Fall Valdemar“, punktet mit einem überraschenden Ende inkl. netter Masken und Schleim. Kurzweilige Unterhaltung auf einem gewissen Niveau, die nicht mit Cormans Ausflügen in den Trash-Bereich zu vergleichen ist.