Trash Produzent Roger Corman hat wieder zugeschlagen, man bedenke, dass so ein billiger Trashfilm 1982 sogar noch in den deutschen Kinos gezeigt wurde. Immerhin konnte Regisseur Bruce D. Clark so mal einen Film drehen, der nicht gleich in der Versenkung verschwand. Die seltsame Story stammt übrigens auch von ihm. Da man damals so streng mit den Altersangaben war, verwundert mich die FSK 16 doch ein bisschen. Diesen Fopa bemerkte man später und somit wurde das Warner Tape indiziert. Diese ist heute aber schon wieder aufgehoben.
Story:
Es sollte eine Rettungsmission werden, doch man stürzt selbst auf dem unbekannten Planeten ab. Sofort beginnt die Crew um Cabren ( Edward Albert ) und Ranger ( Robert Englund ) das Gelände zu erkunden. Bald stoßen sie auf ein unbekanntes Energiefeld, welches die schlimmsten Alpträume des Menschen wahr werden lässt. Kurz darauf werden die ersten Mitglieder der Crew, von ihren gestalt annehmenden Ängsten grausam getötet. Allein Kore ( Ray Walston ) scheint über die unheimliche Macht Bescheid zu wissen. Leider durchschaut Cabren das Spiel viel zu spät, denn er steht bald alleine da.
Man weiss am Ende des noch nicht richtig, auf was " Galaxy of Terror " eigentlich hinaus will. Die finale Auflösung kommt zwar überraschend daher, hat aber fast überhaupt keinen Zusammenhang mit der restlichen Story. Letztenendes geht es darum die gesamte Crew so blutig wie möglich sterben zu lassen, dies geschieht durch ein unbekanntes Energiefeld, welches Ängste materialisieren kann. Warum dann auch die Rettungsmission auf dem Planeten abstürzt, bleibt völlig im Dunkeln ? Auch wie man solche Versager als Rettungstrupp charakterisieren kann, verwundert. Der Anführer ist ein Schlappschwanz und Angsthase, sein Stellvertreter völlig wahnsinnig, der Captain des Schiffs hat auch einen an der Glocke. Dazu kommt noch ein Anfänger, den man natürlich allein herumspazieren lässt, damit er gleich als Erstes ins Gras beissen kann. Um Logik ist man auf jeden Fall nicht bemüht.
Bei der Raumschiffkulisse musste man mächtig sparen, denn die wirkt mehr als nur billig. Die Darsteller hämmern auf irgendwelchen Knöpfen rum und Keiner hat eine Ahnung wie man den riesen Schrotthaufen bedient. Aber auf dem Planeten wird es richtig düster. Erinnert ein bisschen an " Alien " und Co. Da kommen schon ein paar unheimliche Momente auf den Zuschauer zu, während Schocks ganz ausbleiben. Die wenigen Sounds sind auch schön gruselig geworden.
Längen kann Clark auch gut vermeiden, erstens dank der Laufzeit von nicht mal 80 Minuten und weil ständig etwas passiert. Jedes Crewmitglied wird von etwas anderem umgebracht, wie zum Beispiel von mies getricksten Monstern. Die Goreeffekte können sich dabei echt sehen lassen. Da werden Ärme abgehackt die sich dann selbstständig machen, Körper wortwörtlich ausgelutscht, Köpfe platzen in Nahaufnahme, oder eben das Blut darf sprudeln. Alle paar Minuten lässt hier Jemand sein Leben, wenn bloß die Tricks als nicht so mies wären. Das Finale dagegen ist ziemlich lahmärschig geworden, zudem sehr unlogisch.
Die Darsteller machen einen schlechten bis durchschnittlichen Job. Der junge Robert Englund schlägt sich ganz wacker, genauso wie Edward Albert. Sid Haig ( Haus der 1000 Leichen ) überzeugt hier in keinster Weise. Schauspielern kann hier noch Niemand.
Fazit:
Insgesamt recht passabler Trashfilm, bei dem man sichtlich ein knappes Budget hatte. Die Darsteller taugen nicht sonderlich viel, genauso wie die Monstertricks. Die Make up und Goreeffekte sind das Beste am ganzen Film, selbst Spannung kommt ab und zu auf. Die Planetenkulisse ist schön düster, während das Raumschiff zu Anfang fast lächerlich wirkt. Der Score geht in Ordnung. Kann man sich mal ansehen, muss man aber nicht.