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In ferner Zukunft. Ein Weltraumimperator mit einem roten Glühbirnenkopf schickt eine interstellare Raumschiffflotte in eine entlegene Galaxie. Angezogen von einem Gravitationsfeld muss die Crew auf einem fremden Planeten notlanden. Auf diesem lauern außerirdische Bestien und mutierte Rieseninsekten. Es scheint, als fände sich Erklärung wie Rettung in einer gigantischen Pyramide...

Das größte Problem an PLANET DES SCHRECKENS ist, dass man nicht wirklich begreift, um was es geht. Die schlecht vorgestellten Protagonisten quatschen irgendwelchen Sci-Fi-Quatsch. Die Mission der Raumschiffcrew ist auch mehr als nebulös. Es fehlt der rote Faden. Die Story ist mehr als löchrig. Der Film gestaltet sich als einziges Rätselraten und Hauptfiguren, die sich durch düstere Kulissen, verfallene Raumschiffwracks und Korridore wie in ALIENS kämpfen.
Getragen wird der Streifen von seinen starken Charakteren. Robert "Freddy" Englund als Pathologe. Ein gertenschlanker Sid Haig (HAUS DER 1000 LEICHEN) als wortkarger Söldner mit Diamant-Wurfsternen. Dazu ein Medium, ein kratzbürstiger, weiblicher Captain (die einzige Überlebende einer ähnlichen Mission) und diverse Sci-Fi-Artefakte wie Laser, Bildschirme mit bunten Daddelbildern und Astronauten mit Jetpack- Rucksäcken. Auch sehr geil: die außerirdischen Monster. Fiese, hungrige Blutegel. Eine überdimensionale Riesenlarve, die einer Sternenkriegerin komplett die Klamotten vom Leib schlabbert. Ebenso trashig wie schleimig. Trotz wirrer Story bietet der von Roger Corman produzierte PLANET DESSCHRECKENS also durchaus genießbare Sci-Fi-Unterhaltung. Der Showdown in der Pyramide kommt etwas metaphysisch und unerwartet daher, versöhnt aber in gewisser Weise.

Fazit:
Düsterer 80's-Low-Fi-Sci-Fi mit Freddy Krueger und Cpt. Spaulding.

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