Auf Befehl des Meisters fliegt eine Expedition zum Planeten Morganthus, wo sie nach Überlebenden eines anderen Raumschiffes suchen sollen. Doch auf dem dunklen Planeten notgelandet, entdecken sie eine geheimnisvolle Pyramide, bei deren Erkundung einer nach dem anderen ums Leben kommt, dahingerafft von monströsen Aliens. Trotzdem die außerirdischen Kreaturen immer wieder zu sehen sind, ist bis zum Schluß nicht ganz klar, was übergeordnet hinter dieser ganzen Mission steckt. So gesehen ist die Story durchaus interessant im Ansatz, wird allerdings nicht wirklich ausgereizt. Vielmehr bewegen sich die Charaktere etwas unkoordiniert in einer düsteren fremden Welt, ohne dass die entstehenden Konflikte einen nun vom Hocker hauen. Vielleicht liegt die Unbeteiligtheit daran, dass sie ohnehin nur unter einem Vorwand dorthin geschickt wurden, wie sich später herausstellt. Die Schauspieler sind nicht besser, als man es erwartet, selbst Robert Englund (Nightmare) belegt eine nichtssagende Nebenrolle. Die toughe Kommandantin der Mission, einzige Überlebende einer legendären Schlacht, ist vom Typ ergrautes Muttchen und Ray Walston tritt als Koch in Erscheinung (Luxuskreuzer, oder was). Dabei ist einige Male Atmosphäre vorhanden, der gute Synthiescore trägt einiges dazu bei. Roger Corman produzierte dieses Sci-Fi-Horror-Filmchen wie immer aus der zweiten Reihe. Die Effekte sind dafür recht gelungen, besonders die Kulissen in und um die Pyramide können sich für ein billiges "Alien"-Rip-Off sehen lassen. Zwischendrin überraschen einen immer wieder recht gut und heftig umgesetzte Goreeinlagen während die Monster auf gehobenem B-Movie-Niveau liegen. Vorausgesetzt natürlich, man kann mit Stop Motion heutzutage noch irgendwas anfangen. Ansonsten gibt's noch eine Alienglibbersexeinlage, wogegen die übliche Lovestory hier nicht zu sehr ausgebreitet ist. Als typischer Corman-B-Movie kann „Planet Des Schreckens“ einigermaßen überzeugen, denn das äußerst dünne Drehbuch hält sich nicht lange mit einer Vorgeschichte auf und zeigt auch mittendrin keine Längen. Natürlich wird dieser Trash immer wieder von ulkigen Ideen begleitet, die aus heutiger Sicht für Erheiterung sorgen und im Grunde geht es nur darum, Auseinandersetzungen mit Aliens zu zelebrieren, das drumherum wird konsequent vernachlässigt.
Fazit: Aus der Massenproduktion von Roger Corman kam schon Schlechteres, für B-Sci-Fi-Fans auf jeden Fall einen Blick wert. 5/10 Punkten