Alle Kurzkommentare


8

Dieses B-Movie aus der Produktionsschmiede von Roger Corman gehört zu den besten Space Splattern, die unmittelbar auf Ridley Scotts ALIEN folgten. Es handelt sich nicht einmal um eine Epigone im eigentlichen Sinne, denn anstatt eines einzelnen Monsters, das die Astronauten dezimiert, muss sich jedes Crewmitglied hier seiner eigenen größten Angst stellen. Das wiederum führt zu individuellen und äußerst kreativen Todesarten, von denen manche ausgesprochen sadistisch sind. Das krude Highlight bildet die Vergewaltigung einer Frau durch einen schleimigen Riesenwurm (die Mothra-Raupe auf Abwegen!). Ansonsten gäbe es da noch eine riesige, unheimliche Pyramide, deren schickes, biomechanisches Design von H.R. Giger himself entworfen wurde. Auch die Cast, darunter Sid Haig und ein junger Robert Englund, kann sich sehen lassen. Sogar ein James Cameron sammelte am Set Erfahrungen.

6

Ok, B-Movies im SF-Genre belebten schon immer die Kinosäle bzw. Wohnstuben. Beim vorliegenden Film darf man sich auf ein ultratypisches B-Movie freuen ... und nicht auf mehr. Die Handlung ist fast inhaltslos. Die Schauspieler (mit einem jungen Robert "Freddy Krueger" Englund) sind durchweg drittklassig. Der Dialog füllt nur die Szenen bis zum nächsten Spannungsmoment. Die Tricks sind 50er-Jahre-Standard - wobei die kurzen Splattereinlagen nicht mal übel sind und ihre Wirkung nicht verfehlen. Das Machwerk ist dann noch mit ein wenig schleimigen Tentakelsex bestückt, um die Zuschauer bei Laune zu halten. Nach 79 Minuten ist das SF-Theater dann schließlich vorbei - nun ja ... Roger Corman ist immer Kult - deshalb muss ich gestehen, dass ich mich trotzdem nicht gelangweilt habe, dieses Billig-Teil anzusehen. Blood, Sex and Horror - cheap but funny. Für ein Durchschnitts-Angucken durchaus brauchbar ... wie Popcorn halt ... futtern und für kurze Zeit satt sein.

6

Weltraum-Trash aus der Corman-Schmiede in Reinkultur! Dumme Dialoge, unlogische Stellen, trashige Kulissen und einige herbe Gore-Einlagen - gemixt zu einem durchaus unterhaltsamen Cocktail, wenn man mit diesem Subgenre etwas anfangen kann. Ja es finden sich sogar einige atmosphärische und leicht spannende Passagen in der ersten Hälfte des Filmes. Die zweite Hälfte konzentriert sich dann eher auf (billige) Action und ab einem gewissen Punkt nerfendes Rumgeschreie und Gebrülle der Darsteller. Wieso müssen die bei jeder Kleinigkeit gleich wie Irre rumkeifen ? Mir unverständlich... Unterm Strich ein betagter SF-Horror, den man sich durchaus mal ansehen kann, es gibt weitaus Schlechteres...

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