Die Freundin des Monsterklumpen Belial ist schwanger und gebährt Babybelials, doch die Familienidylle wird getrübt, da ein paar Gesetzeshüter das Frauchen erschießen und die Neugeborenen stehlen, was Belial zu einer blutigen Rachetour veranlasst.
Frank Henenlotters Abschluss der "Basket Case"-Trilogie macht da weiter, wo der zweite Teil aufhörte, sprich es gibt Albern- und Trashheiten am laufenden Band, wobei man diesmal darauf vorbereitet ist, was beim Vorgänger nicht der Fall war, da dort der Wechsel vom Horror des ersten Teils zum Klamauk des zweiten Teils sehr überraschend war.
Der Film beginnt damit, womit der zweite Teil endete. So bekommen wir die ca. letzten fünf Minuten nochmal zu sehen, bevor es mit Neuem (später sieht man dann nochmal Altes bei der bereits aus den beiden ersten Filmen bekannten Rückblende der Operation, bei der die siamesischen Zwillinge getrennt wurden) weitergeht.
Die erste halbe Stunde verstreicht relativ ereignislos. So fahren die alte Dame mit der grauen Perücke und die bereits aus Teil 2 bekannten Freaks, zu denen noch ein paar neue hinzugekommen sind, zusammen mit Duane und Belial, der sich in seinen Weidenkorb verkrümelt hat und wegen der Geschehnisse in Teil 2 sauer auf seinen Bruder ist, zur Verwandschaft der Dame, wo sich nebenbei herausstellt, dass sie Mutter ebenfalls eines Freaks in Form eines Riesenfleischklopses mit allerhand Armen und normalem menschlichem Kopf ist, um dort die Geburt von Belials Freundin über die Bühne zu bringen.
Ab hier ist der Streifen dann wirklich unterhaltsam, wartet mit einigen lustigen Späßen auf, wie zum Beispiel der kommentierten Geburt von ganzen zwölf Babybelials, dem aus allen Dutzend Nasen Rotz heulenden Nasenmann bei einer Trauerfeier oder einem Blick in die Traumwelt des Belial, der sich von zwei Damen verwöhnen lässt und wird dann zum vom Splatter angehauchten Revengereißer als Belial sich an den Schändern seiner Familie rächt.
Hier gibts einige nette Latexeffekte zu erleben, wenn beispielsweise jemand so lange gewürgt wird bis er Stielaugen bekommt oder sich Belial am Mund eines Polizisten festbeißt und sich dieser so lange dehnt bis der ganze Kopf abreißt. Das Ganze ist zu keiner Zeit ernst gemeint oder soll erschrecken, sondern ist wie der Rest des Films auf Humor getrimmt und macht in diesen Szenen besonderen Spaß.
Am Ende folgt dann noch einen ideenreichen Showdown beim Aufeinandertreffen des umgewandelten Belial mit dem Sheriff.
Die Figur des Duane hat sich vom Hauptcharakter, der er noch im ersten Teil war, zur Nebenfiguren herabentwickelt und so rennt er die meiste Zeit in einer Zwangsjacke herum oder sitzt im Knast, wo er beim Auftritt der peitscheschwingenden Lack-und Ledertochter des Sheriffs in einer äußerst merkwürdigen Szene zugegen sein darf.
Insgesamt ist dieser Abschluss der "Basket Case"-Trilogie wie schon der zweite Teil eine alberne Angelegenheit, wobei die Dichte der zündenden Gags diesmal jedoch höher ist und auch inhaltlich mehr geboten wird, so dass man mit diesem Film durchaus seinen Spaß haben kann.