Review

Horrorfilme mit einer quasi nicht vorhandenen Story und schlechten Darstellern gibt es wie Sand am Meer, doch manchmal ist unter jenen auch ein ganz akzeptables Machwerk dabei. "Witchouse" ist mit Sicherheit aber keines geworden.

Die Story um eine Gruppe von Jugendlichen die zu einer Party in ein altes, mit Geschichten umhülltes, Hexenhaus eingeladen werden um dann im Laufe des Filmes Opfer eines alten Dämon zu werden, der sich lediglich an den Familien der geladenen Gäste für vergangene Gereultaten rächen will, ist älter wie die Bärte von manchen Witzen.
Wenn man dann noch nicht einmal versucht, diese Geschichte mit Schocks oder Wendungen aufzupeppen, sondern lediglich schlecht umgesetztes Standardgezetere auffährt, dann versinkt das Ganze sehr schnell im Meer jener Dinge, die nun wirklich Niemanden interessieren.

Zumal die Schauspieler wirklich absolut schlecht spielen, man hat ja bei einigen Horrorproduktionen schon recht miese Leistungen erleben müssen, aber was hier geboten wird, ist absolut inakzeptabel und beileigt die komplette Riege der Schauspielerschaft. Lediglich Ashley McKinney (Elizabeth) spielt noch halbwegs annehmbar, aber auch ihre Leistung reißt dem Fass keinen Boden aus und rettet dieses Filmchen auch nicht.

Lediglich beim Setdesign vermag diese Horrorproduktion vom Billiglabel "Full Moon" zu punkten, denn das Hexenhaus wurde sehr ansprechend gestaltet. Aber was nützt ein gutes Set, wenn der Rest dann nicht stimmt?
Richtig. Gar nichts.
Über die Effekte braucht man auch keinerlei Worte zu verlieren, bis auf den "Kopfabreißer" sind alle unter aller Kanone. Wer für sowas auch noch bezahlt wird, hat wohl den besten Job der Welt.

"Witchouse" reiht sich somit nahtlos in die Reihe der schlecht gemachten und vollständig langweiligen Horrorfilme ein, die man sich getrost sparen kann. Man hätte auch die 70 Minuten auf ein leeres Blatt Papier starren können und dabei mit Sicherheit mehr Spass gehabt. Die 2 Punkte gibt es nur für das Set, was wirklich das einzig Sehenswerte an diesem Machwerk von Billigregisseur David DeCoteau darstellt.
2 von 10 Punkten.

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