Dieser Film ist für Zuseher gemacht, die bei einem Film auf Story, Dramaturgie, Dialoge und Schauspielerleistungen verzichten können, wenn nur genügend nackte Mädchen ins Bild gerückt werden. Und das werden sie, die Zeit in der keine nackten Mädchen den Bildschirm (die Leinwand) füllen, dürfte insgesamt die zwei Minuten nicht überschreiten, falls überhaupt. Wer sich aber vom Titel her, Grausamkeiten oder Obszönitäten warten, wird enttäuscht, die Mädchen werden zwar wirklich in Käfigen gehalten, die gezeigten sexuellen Akte - auf einer Bühne, bei einer Privatvorführung und bei der “Dressur” - sind aber harmlose Masturbationen und lesbische Akte, das schlimmste sind Auspeitschungen. Warum die Mädchen für vergleichsweise lahme Sexshows entführt und in Käfigen gehalten werden, ist unergründlich. Die mehr als kurzen Dialoge geben darüber keinen Aufschluß. Der Film ist wie ein Hardcoreporno aufgebaut, nur daß die Szenen sehr soft sind. Was ihn dennoch rettet, ist die jazzige bis psychadelische Musik, die die Rolle der Spannungserzeugung einnimmt und an die Stelle der Handlung tritt. Manchmal unterstützt von Kamera und Schnitt (meistens bleiben diese aber bieder), insbesondere eine Koitus-Szene auf einem schaukelnden Stuhl ist in dieser Hinsicht gut gelungen. Dieser letztlich drittklassige dänische Sexploitation-Film erreicht durch die totale Reduktion mitunter avantgardistisches Niveau - wohl ungewollt. Daher tue ich mir bei der Beurteilung außerordentlich schwer und schwanke zwischen 3 und 7. Wenn ich die positive Bewertung wähle, dann für den Verzicht auf unnötigen Ballast wie Handlung, Charakteräre und Dialoge.