Review

Dieses kleine Schmuddelfilmchen gilt oft als das kränkste und frauenfeindlichste seiner Art. Dies mag daran liegen, dass die ganze (dümmliche) Story nur als Aufhänger für zahllose "perverse" Blut-und Folter-Szenen dient. Sein kürzliches Verbot und die Tatsache, dass selbst einige Genre-Fans dieses vorher für gerechtfertigt hielten, wirkt auf mich aber dennoch nur belustigend. "Bloodsucking Freaks" ist nämlich einfach nur ein leicht durchschaubares und auf pure Provokation angelegtes Skandalfilmchen der Siebziger - und dies auch noch technisch und inhaltlich auf ziemlich niedrigem Niveau. Schon allein wegen seiner sehr billigen Machart kann er kaum ernst genommen werden und dazu zeigen uns auch noch das verschmitzte Spiel der Schurkendarsteller und einige allzu bizarre Szenen (Weiberarsch als Dartscheibe - oh wie fies!) das Joel M. Reed das ganze wohl mit einem zwinkernden Auge abgedreht hat. Ich denke, dass der Streifen bisher vielmehr Beachtung bekam, als er eigentlich verdient. Was aber nicht heißt, dass er gänzlich scheiße wäre, denn der Vincent Price-Verschnitt in der Hauptrolle, viele Nackedeis und technisch schwache, aber daher amüsante Splatterszenen sorgen durchaus für nette Trash-Unterhaltung.

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