Review

Die Idee, die hinter dem Film steckt, finde ich an sich nicht schlecht,
jedoch hätte man an der Umsetzung noch ein wenig feilen müssen. Spannung
baut sich nur zu Beginn des Films, als man noch nicht weiß, wer oder
was die "Screamers" eigentlich sind, auf. Leider fällt die Spannung auch
mit der Länge des Films in ein tiefes Loch, und die Offenbarung, also
was die "Screamers" sind, kommt viel zu früh, wodurch das Mysteriöse
flöten geht und dem ganzen Tun die Luft zum Atmen entsaugt. Peter Weller, bekannt aus den ersten beiden Robocop-Filmen,
spielt die Rolle des furchtlosen Colonel's mit sehr viel Routine runter
- allerdings wirkt er zu keiner Zeit wirklich lustvoll oder
überzeugend. Das teils doch sehr heldenhaft inszenierte Auftreten macht
sein Schicksal zu vorhersehbar und wirkt stark aufgesetzt. Die anderen
Darsteller entstammen allesamt der zweiten Darstellerliga und sind gut
austauschbar. Auch an Action hat der Streifen nicht sehr viel zu bieten,
stattdessen versucht er spannend und mysteriös zu wirken, was,
abgesehen vom Anfang, zu keiner Zeit funktioniert. Von der Optik her
kann man diesem Film nicht unbedingt dras Prädikat "auffällig billig"
verleihen, denn das Setting des fiktionalen Planeten (Sirius 6 B)
ist doch sehr sauber und anständig gelungen, wenngleich man ihm an der
einen oder anderen Ecke sein geringes Budget doch schon ansehen kann.
Insgesamt
ein leidlich spannender und zu einfallsloser, abgesehen von der Story,
Science-fiction-Thriller, der das Rad nicht neu erfindet! 6/10

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