2
Der letzte Teil der Guts-Trilogie erweist sich als der mit Abstand schwächste von allen. Nach einem krassen Auftakt mit harten Foltermethoden hat der Film bereits sein Pulver verschossen. Gequält wird ab da nur noch der Zuschauer und zwar mit öden und im Schambereich geblurrten Fummeleien. Nicht einen einzigen erwähnenswerten Splattereffekt gibt es dann noch zu begutachten und erstmals in der Saga schaut nicht einmal mehr ein schlecht geschminktes Monster kurz vorbei. Stattdessen wird ein bizarrer und entfernt an SALO erinnernder Reigen aus nackter Haut, gemäßigt grausamen Torturen und Rollenspielen, die natürlich alle etwas mit Erniedrigung zu tun haben, in Gang gesetzt. Anstelle von Verpixelungen kommen dabei auch mal Schattenspiele zum Einsatz. Und die Sache mit dem telepathischen Sex ist völlig gaga. Aber Regisseur "Gaira" hatte ja schon immer eine eigenartige Vorstellung von Kunst. Mein Urteil: Ebenso unsinnig wie unerotisch.
3
Anstatt derber Splatterszenen erwartet uns beim dritten Teil der Reihe lediglich schnarchiger Softsex, der ganz Japan-typisch durch Verpixelungen der primären Geschlechtsteile glänzt. Die wenigen Foltereinlagen können "Rusted Body" da auch nicht mehr retten. Fazit: Gähn!