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Ein Gerichtsprozess also. Das ist eines der ältesten Mittel im Medium Fernsehen, um nur durch Diskussionen und mit ganz wenigen Räumlichkeiten und Mitteln so etwas wie Spannung und Dramatik zu erzeugen. Ganz unspektakulär und die spärlich eingesetzten futuristischen Technologiespielchen hätte man sich da auch gleich ganz schenken können. Dadurch dass der Verteidiger des Helden ein minderjähriger Pimpf und neunmalkluger, schmächtiger Jura-Wunderknabe ist, droht die ganze Verhandlung in jeder Minute zur absoluten Farce umzukippen. Ein klein wenig Suspense kommt dann aber doch durch die befleckte Vergangenheit des Helden und die ständige Gefahr für dessen Teenagersohn zustande. Nur: Wer hier einen hochkarätigen Cyberthriller erwartet hat oder sich von TEKWAR generell so etwas wie coole Cyberpunkaction verspricht, ist leider total schief gewickelt.

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