Review

Viele Regisseure verderben den Brei...

Um direkt zum Punkt zu kommen: The Signal scheitert an mehreren Fronten. Die Story wirkt als solle sie reiner Aufhänger für eine Ansammlung von absurden Szenen sein, die man irgendwie dem so oft bemühten Fun-Splatter-Genre zu ordnen kann. Zwischendurch bieten sich starke Elemente eines klassischen Eifersuchtsdramas, welche zum Ende die abstruse, apokalyptische Farce fast verdrängt und so den Film arg unausgewogen erscheinen lässt.
Vermutlich liegt diese Disbalance an den drei verschiedenen Regissseuren, welche jeweils eines der drei Segmente (sogenannte Transmissions I - III) übernommen haben und die ohnehin platte Story mit noch platteren Gags und Splattereinlagen über drei Kapitel zu ziehen versuchen.
Leider wirken allerdings auch die Splatterszenen eher abgeschmackt und ermüdend, als dass sich der typische Gorehound begeistert zeigen könnte.
Auch der Humor, welcher ja im Fun-Splatter-Bereich immerhin 50 % des Vergnügens ausmachen sollte ist allenfalls als "bemüht" zu bezeichnen; keiner der Gags konnte bei mir wirklich zünden. Dazu kommt, dass der Stil des Humors, wie bereits erwähnt, kaum mit der, zuletzt arg dunklen, Dreiecksgeschichte harmoniert und so entweder das eine oder das andere Hauptelement beim Zuschauer als störend empfunden werden kann.
Zudem handelt es sich hier um eine Low-Budget-Produktion, die mit den typischen Problemen einer solchen zu kämpfen hat. Wenige (wieder allenfalls "bemühte") Darsteller kämpfen sich durch den Film und extrem langweilige Sets. Hier wirkt vieles arg preiswert und hindert die Freude an dem Wenigen was The Signal zu bieten hat noch mehr.

Fazit: 4 von 10 Punkten (die Schüler waren immerhin stets bemüht...)

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