Ein exzentrischer Millionaer (John Cleese), der mit seinen reiechen Freunden immer Wetten abschiesst, bekommt die Idee des Rat Race: die Teilnehmer werden durch eine Muenze, die sie im Spielkasino bekommen, eingeladen, und als Jackpot winkt eine fette Beute: 2 Millionen Dollar in einem Schliessfach in Mexico. Die Gesellschaft macht sich, erst langsam und dann hektischer, auf, den Schatz zu ergattern. Die einzige Regel: es gibt keine Regeln. So weit, so gut. Rat Race glaenzt mit einigen Stars, Whoopi Goldberg, Cuba Gooding Junior, Rowan Atkinson (der jedoch als Italiener nur herumhampelt und nicht Recht weiss, was er mit seiner Rolle anfangen soll) und andere. Das Tempo, das Rat Race nach ca. 15 Minuten beginnt, haelt der Film die ganze Zeit durch, und dies mit einer Fuelle von guten und politically uncorrect jokes. So leidet Atkinson unter einer Schlafkrankheit, die ihn ploetzlich einschlafen laesst: genau zum Zeitpunkt des Beginns des Rennens. Und als er einen Kurier trifft, der ihn mitnimmt (und der ein menschliches Herz transportiert), gibt es wieder den typischen Gag mit dem fliegenden Herzen. Der beste Gag, und hierbei habe ich bruellend im Kino gesessen, wird von Jon Lovitz gebracht und beginnt mit einem Besuch des Barbie-Museums. Am Ende dieser Reise, deren Pointe nicht verraten wird, landen sie in einer Veranstaltung von Weltkriegs-Veteranen, mit allen Konsequenzen davon. Hier gibt es ordentlich was zu lachen, vorrausgesetzt man ist nicht zu politically correct. Alles in allem: gute Darsteller, fette Gags und ein ruehrendes Ende, ebenso unerwartet wie der Barbie-Gag. Das tut dem Film jedoch keinen Abbruch, und man schwingt vergnuegt bei dem live-act mit. Herrlicher Filmspass. Sehenswert. 9/10