Mal wieder ein Film, bei dem man sich hinter sagt: "Daraus hätte man mehr machen können!".
Die Story ist zwar nicht neu, aber durchaus interessant und im Großen und Ganzen auch recht spannend erzählt. Woran der Film aber krankt sind erstens die völlig überforderten Schauspieler (allen voran die Hauptdarstellerin, die allenfalls durch ihre Optik überzeugen kann), zweitens die in der ersten halben Stunde viel zu langatmige Inszenierung. Man merkt, daß der Regisseur bemüht war, der Story Tiefe zu verleihen, was ihm aber gerade wegen der schauspielerischen Defizite absolut nicht gelingt - die Liebesgeschichte wirkt unglaubwürdig und aufgesetzt, vollkommen künstlich (vielleicht wäre es besser gewesen, Wes Bentley die Rolle des Sean zu geben). Echte Spannung kommt etwa ab der 40. Minute auf, wenn langsam in Frage gestellt wird, was Wahnvorstellung und was Realität ist, allerdings verspricht der Handlungsverlauf in dieser Phase mehr als das Ende halten kann(mehr will ich dazu lieber nicht schreiben).
Alles in allem ein eher untypischer Teenie-Schocker, der mit besseren Schauspielern ein echtes Glanzstück geworden wäre. Trotzdem 7/10.