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Die nächste Amateurfilm-Anarcho-Satire, die so gerne politisch inkorrekt und ultra-derb wäre. Leider wirkt auch "Creep" wie ein überlanges Heimvideo, für das man immerhin eine Silikon-Milf mit gut eingeöltem Vorbau anheuern konnte. Ansonsten gibt es auf der Haben-Seite von "Killing Spree"-Macher Tim Ritter nicht viel Positives zu berichten: Kein Geld, keine handwerkliche Kompetenz, unpassender männlicher Hauptdarsteller und die ständige Tendenz zur Vorspultaste lassen sämtliche Hoffnungen im Nu verpuffen. Vieles war gut gemeint, wurde aber nicht gut gemacht. Derben Spaß bekommt nur, wer auf Effekte aus dem Hobbyraum steht - und das nicht mal kontinuierlich!

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8 Jahre nach KILLING SPREE haben sich Regisseur Tim Ritter und seine Beiträge nur minimal weiterentwickelt. Kein Wunder also, dass Ritter zu den vielen US-Independentfilmern zählt, die niemals die Chance zum professionellen Filmemachen bekommen sollten und ewig im Beinahe-Amateurbereich stecken geblieben sind. Im Falle von CREEP hätte die Ehrgeizige-Polizistin-trifft-auf-Serienmörder-Story eventuell was werden können, wenn Ritter nur mehr Dampf machen würde und die beiden gegensätzlichen Hauptfiguren sich nicht erst in den letzten 10 Minuten begegnen würden! Ausgiebige erotische Tanzeinlagen (u.a. in einem Stripclub) und eine inzestuöse Beziehung des schmierigen Maniacs zu seiner vollbusigen Schwester ziehen den Film eher noch weiter runter als ihn extra sleazy zu machen. Am Ende gibt es noch einen saublöden Plottwist.

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