Eines Tages kommt Mike früher nach Hause und erwischt seine Frau Sharon beim vögeln mit ihrem Liebhaber. In einem Anfall blinder Wut über den Seitensprung seiner Frau, schneidet sich Mike in einem blutigen Akt der Selbstverstümmelung den Schwanz ab. Vom Krankenhaus wird er gleich in eine Anstalt gebracht, aus der er nach 15 Monaten als geheilt entlassen wird. Mike macht sich sofort auf, seine Frau zu suchen, er hat ja mit ihr noch eine Rechnung zu begleichen, und zu diesem Zweck hat er sich ein kleines Spiel ausgedacht, ein absolut brutales und tödliches Spiel.
Tim Ritters Low-Budget Slasherfilm ist eine wahre Splattergranate, die das Herz eines jeden Gorehounds höher schlagen lässt. Von der sehr einfachen Story kann man natürlich nicht viel erwarten, doch das spielt hier eine eher untergeordnete Rolle, der Film lebt in erster Linie von und für seine Gore-Effekte. Diese Effekte sind für diesen Streifen als qualitativ sehr gut zu bezeichnen, teilweise sehr brutal und krass können sie echt schockieren. Die allesamt unbekannten Darsteller lösen ihre Aufgabe zufriedenstellend, mehr darf man in einem B-Splatter in dieser Hinsicht einfach nicht erwarten.
Ich kann "Truth or Dare" jedem hartgesottenen Horror- und Splatterfreak nur empfehlen.