hab mich ursprünglich auf den film gefreut und wurde dann doch herb enttäuscht. die letzte halbe stunde war für mich schon ein kampf.
die idee ist gut: drei 14-15jährige Mädchen in Kreuzberg dokumentarisch zu begleiten. pubertät, erwachsen werden, drogen, erste liebe, etc...das problem: die doku plätschert seicht dahin. keine highlights, keine skandale, kein roter faden drin. irgendwelche 0815 leute erzählen emotionslos irgendjemand irgendetwas belangloses.
der film geht in die richtung sozialstudie. hier sehe ich nur das problem, dass die drei Mädchen zu gewöhnlich sind. Im Vergleich, der österreichische Film "Hundstage", der geht unter die Haut. Soziale Missstände und derbe Sprüche. Aber was die erzählen, war für mich langweilig, da höre ich in wien in jeder straßenbahn und ubahn bessere und spannendere geschichte von mädchen in diesem alter.
fazit: ich habe mir schwer getan den film zu ende sehen, weil er mich schon sehr gelangweilt hat. wenn schon keine gute sozialgeschichte mit charakteren zum gruseln, dann hätte die regiesseurin wenigstens versuchen müssen mehr pep und fahrt in die geschichte zu bringen. dramaturgisch spielt sich da gar nichts ab.