Ein Räubertrio auf der Flucht nimmt eine Passantin (Lea Lander) und einen Autofahrer (Riccardo Cucciolla) als Geiseln. Der Kopf der Bande (Maurice Poli) versucht die angespannte Lage unter Kontrolle zu halten, während seine beiden gewissenlosen Komplizen die Geiseln hemmungslos schikanieren…
Ein nüchternes, sagenhaft schonungsloses, psychologisch beklemmendes Kammerspiel auf vier Rädern, das nur so bebt vor unglücklichen Fügungen, niederträchtigen Entgleisungen und ausweglosen Rettungsversuchen. Am Ende der Reise wartet die erschütternde Erkenntnis, dass Gewalt nicht bloß ein bedauerliches Mittel zum Zweck ist, dessen sich Schurken bedienen, wenn sie auf den eigenen Vorteil aus sind, sondern eine allgegenwärtige, unkontrollierbare Macht, die dem Menschen in kürzester Zeit zur zweiten Natur wird. Die kleinen Unebenheiten des unter großer Geld- und Zeitnot entstandenen, erst viele Jahre nach den Dreharbeiten fertig gestellten Filmes werden durch das brillante Drehbuch, das couragierte Spiel der Darsteller und die präzise Regie des üblicherweise auf farbenprächtige Schauerfilme spezialisierten Mario Bava vielfach aufgewogen.