Review

Story:
Auch nach etlichen Jahren gibt sich Basketball-Champ Shep (Leon) die Schuld am Tod seines besten Freundes. Als er in sein altes Viertel zurückkommt, hat er seinen Sport aufgegeben und verdient seinen Lebensunterhalt als Wachmann an der dortigen Highschool. Dabei fällt ihm der junge Spieler Kyle (Duane Martin) auf, der das Zeug hat, ein ganz Großer zu werden. Dem skrupellosen Gang-Anführer Birdie (Tupac Shakur) ist diese Tatsache ebenfalls nicht entgangen und er wirbt Kyle für sein Streetball-Team an ...

Jeff Pollack hat es in „Above the Rim” geschafft, die Schwächen verschiedener Charaktere hervorragend darzustellen und zeigt eindeutig, welche Kraft benötigt wird um diese Schwächen zu überwinden. Der Film zeigt außerdem die Bedeutung wahrer Freunde und weist darauf hin, wie schwer es Kids haben, in einer Welt von Drogen, Verbrechen und Gewalt aufzuwachsen.

Leon spielt seine Rolle als Tom Sheppard perfekt und überzeugt als gebrochener Mann auf ganzer Linie. Duane Martin sollte noch etwas an seinem Wurf arbeiteten, aber kann dennoch mithalten und erinnert mich irgendwie an Allen „The Answer“ Iverson (kleiner Point-Guard, Ego-Zocker). Marlon Wayans als abgedrehter Ex-Knacki ist ebenfalls im oberen Drittel anzusiedeln. Nun zu Tupac Shakur...damn, was hätte noch aus ihm werden können. Seine grandiose Schauspiel-Karriere war kurz...viel zu kurz. Er beherrscht die Rolle als „Birdie“ bis in kleinste Detail perfekt und fühlt sich in seiner Rolle als Gangsta sichtlich wohl.

Die Basketball-Szenen sind Top und erinnern ein bisschen an die legendären „And1 Mixtapes“, wenn auch die Fouls „etwas“ übertrieben sind. Ein weiteres Plus stellt auch der geniale Soundtrack, u.a. mit seinem genialen Titelsong „Pain“ von 2Pac, dar.

Fazit:
Watch it ! (O-Ton ist Pflicht)

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