Review

Atmosphärischer Okkult-Schocker im Stil von Polanskis "The Ninth Gate", und an diversen Festivals ein Hit.
Der Neuseeländer Glenn Standring lieferte als Drehbuchautor und Regisseur mit seinem Debüt-Spielfilm einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont der Horrorlandschaft. Zwar ist "Die unwiderlegbare Wahrheit ..." kein Meisterwerk (dazu werden zu viele Klischees bemüht), aber der Mann ist ein Kandidat für den nächsten Genre-König.
Der Film hat einen sehr schönen Look, atmosphärische Bilder und eine unheimliche Geschichte. Weder nerven schnelle Schnitte noch Hochglanz-Werbefilm-Ästhetik. Eine Phantasmagorie der besseren Art. Man wird manchmal an Dario Argento erinnert, auch wenn dieser viel abgedrehter inszeniert. Selten wurde Wellington düsterer gezeigt. Der Film spielt zu 90 Prozent in der Nacht, aber trotzdem macht sich keine Langeweile breit.
Blutig ist er auch, aber nicht übermässig. Ein paar CGI-Effekte sind wohldosiert eingesetzt, der Rest ist echtes Special-Make-up.
Realität oder Albtraum? Gibts nun Dämonen oder nicht? Schaut selbst. Der Film ist zwar todernst, aber den Titel würde ich eher ironisch auffassen.

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