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Eine belanglose und weltfremde Daily Soap. Alles ist viel zu flauschig und zu knuffig und jegliche Konflikte ergeben sich aus bzw. bestehen aus kleinen Missverständnissen, (nicht allzu dramatischen) Familienzankereien, Herz und Schmerz rund um Liebesbeziehungen, die nicht funktionieren oder nicht zustande kommen, usw. Die Inszenierung ist auch dementsprechend unspektakulär: Die Akteure sitzen fast nur rum und trinken Kaffee oder stehen auch mal und reden, reden und reden. Das ist was für jene Klientel, die auch stapelweise triviale Liebesromane konsumiert. Und wie viele drollige Gitarrenjingles kann man eigentlich komponieren, um sie bei jedem Szenenübergang reinzuknallen? Immerhin dürfen alte (Pierre Brice) wie junge (die wunderbare Sarah Hannemann) Schauspieltalente hier mitmischen und wenigstens das rechne ich der Serie an.