Mit „Terror in der Oper“ ist Dario Argento ein wirklich sehr guter Film gelungen, bei dem es in allen Bereichen stimmt. Das Hauptaugenmerk sollte man auch auf die genialen Kamerafahrten legen.
Als der Star einer Operaufführung von einem Auto angefahren und verletzt wird, kommt die große Chance für die junge Betty. Obwohl das Stück McBeth angeblich Pech bringen soll für Neulinge wird der Abend ein großer Erfolg. Der –Erfolg wird nur von einem scheinbaren Unfall getrübt, als ein Scheinwerfer mitten in der Vorstellung zu Boden fällt.
Ferner hat Betty einen heimlichen Fan, der ihr u.a. Parfüm schenkt und sie schon von ihrer Opernrolle in Kenntnis setzt, als sie es noch nicht wusste.
Was sich anfänglich gut anhört, endet in einen wahren Horror für Betty. Der Unbekannte wird aktiv und schlachtet vor ihren Augen Leute das Opernpersonals ab. Betty braucht eine weile, um es der Polizei und dem ermittelnden Inspektor zu erzählen. Doch die Polizei scheint machtlos und der Killer kommt sogar in Bettys Wohnung.
Bei der nächsten Opernaufführung wagen Betty und ihr Kollege Marc ein Experiment, welches den Killer eindeutig identifizieren soll...
Terror in der Oper ist ein Argentofilm ganz nach meinem Geschmack Argento verbindet hier gekonnt Slasherelemente mit gekonnten Kamerafahrten. Besonders die extrem gelungenen Kamerafahrten sollte man hervorheben. Besonders ein Opernflug eines Raaben ist sehr beeindruckend. Ich habe keinen Plan, wie Argento das genau hinbekommen hat, ist auch egal, nur die Kamerafahrten in Opera sind einfach genial.
Wer z.B. die Anchor Bay DVD sein Eigen nennt, wird sich u.a. wirklich in einer Oper fühlen, denn wenn ein Film schon in der Oper spielt, wird hier einem aus musikalisch viel geboten.
Natürlich interessieren den Slasherfan natürlich auch die Morde in Opera. Und da hat sich Argento wieder was ganz besonderes einfallen lassen. Obwohl es hier gar nicht mal so viele Morde gibt, kann man zwei aber besonders hervorheben. Der wohl genialste Mord ist die Szene an der Tür. Mehr will ich nicht verraten, da sonst Leute, die den Film nicht gesehen haben, nicht in den Genuss der Szene kommen. Auch hier ist die Kameraarbeit wieder exzellent. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, obwohl man diesmal relativ leicht darauf kommt, wer der Täter sein könnte. Macht aber nix, dafür wird man ca. 107 Minuten sehr gut unterhalten im besten Argentostyle.
Fazit: Sehr guter Film des Italieners. Hier findet man alles, was man an Argento so liebt, krasse Morde, eine gute Story und unglaubliche Kamerafahrten. Pflicht für alle Argentofans oder die, die es werden wollen.