Gewiss einer der letzten Alt-Argentos!
Opulente Bilder, atemberaubende Kamerafahrten und krasse Morde zwischendurch - so kennen und schätzen ihn seine Fans!
Argento bewies sehr viel handwerkliches Geschick bei der Inszenierung von Opera. Leider war dies bei seinen Folgewerke nicht unbedingt der Fall.
Wer den Thriller noch nicht kennt, kann hier das Können des italienischen Giallo-Meisters in vollen Zügen genießen.
Es empfiehlt sich allerdings, ebenfalls ein Ohr für Opernmusik zu haben, sonst könnte einen die eine oder auch andere Bühnenszene nerven.
Ewig in Erinnerung werden die "Augenfolter"- und "Türspion"-Szene bleiben - hier zeigt sich Argento von seiner fiesesten Art und Weise, um sein Publikum zu unterhalten. Der Einsatz der Krähen wird ebenfalls in schauriger Erinnerung bleiben.
Argento-Einsteiger sind mit diesem Thriller bestens bedient, da er den typischen Style des Italieners in seiner kompletten Bandbreite zeigt.
Fazit:
Nach fast 20 Jahren endlich vom Index - und UNRATED dazu!
Der Jugendliche von damals in mir hüpft vor Freude!