Ein würdiges Ende für Mr. Bean
Rowan Atkinsan hat ja bereits gesagt, dass er die Figur des Mr. Bean wohl nicht mehr spielen wird. Aber der neueste Kinofilm hat es immer noch in sich.
Zwar sind einige der Gags schon in der Fernsehserie aufgetaucht, aber das tut dem Film keinen Abbruch. Mr. Bean ist Mr. Bean und das zeigt er uns auf seinem Weg nach Cannes immer wieder ganz deutlich. Ein Junge wird durch die Schuld von Mr. Bean von seinem Vater getrennt und Mr. Bean versucht nun alles, den Jungen wieder zu seinem Vater zu bringen. Immer wieder neue Probleme und Schwierigkeiten tauchen auf, so dass die beiden viele Abenteuer erleben. Mr. Bean wird am Schluss sogar als Entführer des Jungen gesucht, aber durch die Hilfe der hübschen Schauspielerin Sabine gelingt es, alles aufzuklären und den Jungen wohlbehalten bei seinen Eltern abzuliefern.
So ganz nebenbei Film Mr. Bean seinen ganzen Urlaub mit einer gewonnenen Videokamera. Am Ende wird dieser Film dann sogar bei den Filmfestspielen in Cannes aufgeführt - zwar unfreiwillig, aber egal.
Die Story ist einfach witzig und eigentlich ohne jeden Hänger. Der Wortwitz (Bean - Sabiné) unübertroffen. Die unglaublichen Einfälle (Joghurt-Werbespot spielt im II. Weltkrieg) und vor allem Mr. Beans absolut supertolle Pantomime zu einer Arie aus Giacomo Puccinis Oper "Gianni Schicchi". Einfach genial.
Der Film ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Wegen der wiederholten Szenen aus der Fernsehserie muss ich aber Punkte abziehen. Dennoch 8/10 Punkte.