Mr. Bean gewinnt bei einer Kirchen Tombola eine Reise nach Frankreich. Inklusive 200 Euro Urlaubsgeld und einer Video Kamera. Das die gesammte Reise von Beginn an zur Katastrophe wird, versteht sich von selbst....
Rowan Atkinsons erster Ausflug auf die große Leinwand, war damals ja schon recht gut. Einen "Fehler" von seinerzeit machte man diesmal wieder gut, in dem man Bean nun endlich wieder nur gelegentlich das eine oder andere Wort oder ein paar kurze Sätze sagen läßt. Natürlich auch seine berühmte, kurze Vorstellung "Bean".
Ungewohnt, wenn auch keinesfalls schlecht, ist die Tatsache, das Bean offenbar längst nicht mehr so selbstsüchtig und gemein ist wie früher. Der "alte" Mr. Bean hätte dem kleinen Jungen wohl nie geholfen zu seinem Vater zu kommen. Gut, der hatte ihm die Kamera geklaut, das Bean letzlich nichts übrigblieb als den Zug zu verlassen.
Als er zum Schluß kurzerhand den Film des Regisseurs (Willem Dafoe) kurzerhand "umschneidet" um seiner französchien Freundin zu helfen, kommt dann doch noch mal sein altes Ich durch.
Ein Gemisch aus älteren und neuen Gags laßen einen knappe 85 Minuten immer wieder lachen.
Irgendwie unnötig fand ich allerdings den Werbespot, welchen Bean im wahrsten Sinne des Wortes sprengt, im 2. Weltkrieg und mit bösen Deutschen zu "besetzten". Da hätte man sich eine andere Story einfallen lassen können. Nur damit sein Fahrrad, welches er ja onehin selber geklaut hatte, von einem Panzer platt gefahren werden kann?
Aber davon mal abgesehen war Mr. Bean macht Ferien, ein herrliches Wiedersehen mit einer Kult Figur.