kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 10.02.2009
Ein vor allem in Sachen Idee, Perspektive und Arrangement sehr erinnerungswerter Streifen, der nicht nur erstaunlich unterhaltsam ist, sondern darüber hinaus auch noch sehr ungewöhnlich erzählt - trotz altbewährter Zutaten. Mit Logik kommt man hier zwar keine zwei Schritte weit, aber wenn man bereit ist, nicht jeden Stein umzudrehen, so bietet sich an von Beginn an abwechslungsreiches Gerüst, das sich zu einem höchst vielschichtigen Finale aufreibt, irgendwo zwischen Plottwist-Effekt und Erlösung / Aufklärung. Der Film versteift sich keineswegs auf die schizophrene Hauptfigur, obwohl deren spannendes Wechselspiel in den Dialogen zwischen Kevin Costner (Familienvater und Firmenbesitzer) und William Hurt (psychopathisches Alter Ego Costners) diese Möglichkeit böte, sondern nimmt sich auch Zeit, Nebenfiguren wie der von Demi Moore gespielten Ermittlerin oder Costners Tochter auf den Grund zu gehen. In der Konsequenz entsteht ein bald dreidimensionaler Handlungsspielraum, in den einzutauchen einfach nur Freude macht.
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