Review

G*-Punkt


„Teeth“ lässt den Alptraum einer enthaltsamen und sexuell ziemlich verstörten Teenagerin wahr werden, in dem ihre Vagina (besonders wenn sie sich aufregt oder wütend wird) scheinbar Zähne besitzt und eine Blutspur aus abgebissenen männlichen Körperteilen durch die US-Kleinstadt zieht…

Den schmalen Grat zwischen Monstermovie (sogar schon mit trashigen Einschlägen, allein auf Grund der Prämisse) und Coming-of-Age-Metapher sowie satirischer Schüsse gegen die oft schwanzgesteuerte und gefährliche Männerwelt - den muss man erst mal hinkriegen. Aber „Teeth“ schafft dies erstaunlich auf den Punkt. Nicht elegant. Aber effektiv. Die Hauptdarstellerin passt und spielt perfekt für ihre Rolle aus Prüde und Aufblühen. Die Idee einer „Pussy mit Zähnen“ ist irre, witzig und angsteinflössend zugleich. Besonders für Männer. Was klares Ziel dieses speziellen Horrorfilms darstellt. Die Laufzeit nimmt keine Umwege und es gibt ein paar explizitere Einstellungen. All das wird von der doch sehr comichaften Darstellung einiger Figuren (besonders dem Stiefbruder) nur marginal angekratzt. Der Kern von „Teeth“ bleibt ein charmanter, augenzwinkernder Treffer in die Weichteile.

Fazit: nicht sehr subtiler, aber extrem effektiver Vagina Dentata-Schocker und lustvolle Coming-of-Age-Genre-Satire. Funktioniert, hätte jedoch noch feiner sein können. Dennoch: bissig und geil!

*Gebiss

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