Schon als Kind konnte Jane Vasco mit erstaunlichen körperlichen und geistigen Kräften die größten Schmerzen ertragen, was ihr den Spitznamen Painkiller Jane einbrachte. Bei ihrem ersten Einsatz für eine geheimnisvolle Regierungsbehörde entdeckt Jane, dass sie zwar noch Schmerzen empfinden, aber nicht mehr sterben kann. Ihr Schicksal scheint auf rätselhafte Weise mit der neuen Bedrohung der Neuros verknüpft zu sein, von denen die Menschheit seit Kurzem mit Telekinese, Telepathie und erzwungenen Halluzinationen in Angst und Schrecken versetzt wird.
Nachdem der Pilotfilm schon ziemlich lauwarm ausgefallen ist, hält sich der Rest der Serie qualitativ auf dessen Niveau. Es überrascht jedenfalls wenig, das nach gerade mal 22 Folgen, also einer Staffel, es sich berits wieder ausgepainkilert hat. Das ganze wirkt irgendwie, als wäre es die futuristische Variante der Highlander Serie, immer taucht ein neuer dieser Neuro Typen auf, der bis zum Ende der Folge eingekastelt werden muß, um einen Blockierchip in seine Birne zu verpflanzen, um so seine Fähigkeiten auszuschalten.
Ex Terminateuse Kristanna Loken übernimmt dabei die Rolle der Jane von Emanuelle Vaugier. Zusammen mit ihrem Team, einem buntgemischten Junghaufen aus Teamleader, Waffen- und Computerspezialisten, Mediziner etc., planen sie in ihrem U-Bahn Hauptquartier die nächsten Schritte gegen den jeweiligen Neuro-of-the-Week.
Wirkliche Schauwerte werden allerdings selten geboten. Die Kulissen wirken eher spartanisch und nur selten hat man das Gefühl, in einer anderen als der jetzigen Realität zu sein. Auch die Action ist nicht gerade atemberaubend, es ist jetzt zwar nicht gerade so das man sich langweilt, aber wirklich mitreißendes passiert nur sehr selten. Da lohnt es sich beinahe eher zur Comic Vorlage zu greifen. Man kann halt nicht jede Serie mögen.
4/10