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4

Ich muss gestehen, dass ich bis eben von diesem Film noch nie etwas gehört hatte. Da habe ich aber nicht viel verpasst, denn es ist nur ein weiterer, obendrein gefloppter Versuch, in den frühen 2000er Jahren eine populäre Fantasyromanvorlage zu einem bittersüßen, leicht düsteren Epos zu machen und damit Harry Potter oder den Output eines Tim Burton nachzuäffen. DER STERNENWANDERER funktioniert für mich nur auf der visuellen Ebene und auch das nur so einigermaßen. Das Luftschiff ist ganz nett, ein paar andere Settings sind ansatzweise atmosphärisch. Einhörner und böse alte Hexen hauen mich hingegen nicht vom Hocker und die Lovestory zwischen dem blassen Jüngling und seiner Fee von den Sternen hat mich erst recht nicht berührt. Da wollte man zu offensichtlich all die üblichen Zutaten eines Hollywood-Märchens verrühren, aber bloß keine eigenen Wege beschreiten.

10

Obwohl Neil Gaiman mit "Stardust" ein Märchen für Erwachsene schrieb,halt ich den Film für die ganze Familie geeignet. "Der Sternwanderer" kommt nicht an Filme wie "Herr der Ringe" oder "Harry Potter" heran,überzeugt jedoch mit seinem bunten Treiben und seinen tollen Darstellern.Michelle Pfeiffer als böse Hexe und ganz besonders Robert de Niro als schwuler Kapitän sind eine Augenweide. Die Liebesgeschichte ist nicht allzu dominierend im Vordergrund und so bleibt noch Platz für einige witzige und ironische Momente. Und trotz einer Länge von ca. 120 Minuten kommt keine Langeweile auf.

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