Eric Tsang ist ein Unglückspilz wie er im Buche steht. Er hat nur Pech, seine Autoschlüssel fliegen regelmäßig in den Gulli, seine Firma schreibt von Tag eins seiner Einstellung an rote Zahlen und nun erfährt er auch noch - nach erfolgter Nahtoderfahrung in der Hölle - daß er sterben wird. Sein Tod ist verbunden mit dem drei anderer Personen, also bleibt ihm nichts anderes übrig, als versuchen, den Tod der drei zu verhindern. Aber zack zack steht er schon am Ende der Nahrungskette und nur Cherry Chung, in die er sich verliebt hat, Schwester seines letzten "Todverbündeten" steht zu ihm. Als sie den Mord an ihren Bruder durch einen korrupten Polizisten (Charlie Chin) beobachtet, steht auch sie auf der Abschußliste des Killers. Was kann man tun, um nicht in der Hölle zu landen, sondern eventuell doch noch den Weg in den Himmel zu finden? Richtig, anderen Menschen helfen! Und so macht sich Herr Tsang auf, sein Leben für das seiner Geliebten einzutauschen ...
Regisseur David Chiang erschuf mit HEAVEN CAN HELP ein kleines Meisterwerk aus der goldenen Ära des Hongkongkinos! Er vermengte alle Zutaten, die sich auftreiben ließen, und zauberte daraus einen kleinen aber feines Gagmarathon mit - so was geht auch nur im Hongkongkino - diversen blutigen Gialloeinflüssen. Auch wenn's laut Cover nicht so aussieht, bekommt man mit der HEAVEN-CAN-HELP-Sichtung eine der - relativ - wenigen Gelegenheiten im HK-Kino diese Art des Films zu betrachten. Wer also auf Klamauksalven der guten alten Zeit abfährt und auch noch einen gestärkten Magen vorweisen kann, sollte hier blindlinks zugreifen. Einfach die perfekte Mischung ...
8/10