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Ein festgenommener Killer der Mafia gibt den Namen eines Mafiabuchhalters preis, dessen Aussage den mächtigen Boss Scalia belasten soll. Es wird entschieden, dass Buchhalter Turi Leofonte samt seiner Familie von Palermo nach Mailand gebracht werden soll, wo der Prozess stattfindet.

Eine aus Profis und Neulingen der Guardia di Finanza zusammen gewürfelte Sicherheitseskorte aus 5 Männern und 2 Frauen soll den Buchhalter mit seiner Familie zum Flughafen von Palermo bringen.
2 der Polizisten sollen die Tochter Leofontes, Chiara, von einer Party abholen und ebenfalls zum Flughafen fahren.
Auf dem Weg geraten die beiden Fahrzeuge der Eskorte die Leofonte, seine Frau und seinen Sohn befördern, in einen Hinterhalt, bei dem 2 der Polizist(inn)en sowie die Frau und der Sohn Leofontes getötet werden.
Da er von nun an niemandem mehr trauen kann, beschließt der Eskortenführer Nino DiVenanzio, Leofonte und seine Tochter mit seiner Eskorte selbst nach Mailand zu bringen.
Auf dem Weg dorthin geraten sie mehrfach in Hinterhalte, bis sie letztendlich das Ziel erreichen.
Ausgezeichneter italienischer Actionthriller und Drama zugleich, ein Film, der in seiner Darstellung der Mafiathematik wohl einzigartig ist.
Was diesen Film außerdem aus der Masse hervorhebt ist, dass es keinen Hauptdarsteller, keinen einzelnen Filmhelden gibt.
Daneben wirkt der Film schon dadurch sehr realistisch, dass die Handlung zwar spannend aber nicht übermäßig theatralisch aufgezogen ist. Die Dialoge sind nüchtern und sehr natürlich, kein Abtausch möglichst origineller Sprüche, wie man es von den meisten Hollywoodproduktionen gewohnt ist.
Die Musik von Pino Donaggio ist allerdings sehr dramatisch und gibt dem Film etwas Mitreißendes.

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