Was passieren kann,wenn das Wetter verrückt spielt und die Jahreszeiten scheinbar durcheinander wirbeln,erfahren wir in den letzten Jahren nicht nur weltweit,sondern auch in diesem kleinen Abenteuer über die „Zwölf Monate“.
Inhalt:
Die Königin ist eine selbstgerechte und garstige Herrscherin,obwohl noch recht jung,will sie sich nichts sagen lassen.So geschieht es eines Tages an Silvester,dass die Königin Schneeglöckchen haben will.Wer ihr einen Korb davon bringt,soll mit Gold belohnt werden.Nun ist es aber gar nicht so einfach,mitten im Schneegestöber Schneeglöckchen zu finden,aber ein kleines Waisenkind hat guten Kontakt zu den Herren der zwölf Monate…
Mit den blassen Farben(kann auch am alten VHS-Tape liegen)muß man sich erstmal ein wenig anfreunden,aber die schlichte Animation reicht vollkommen aus,um Kinder(oder Junggebliebene)in Märchenstimmung zu versetzen.Besonders die Waldlandschaft(zunächst mit spielenden Eichhörnchen)vermittelt durchaus etwas Zauberhaftes,was durch die leichten,orchestralen Klänge im Hintergrund angenehm unterstützt wird.
Die Zeichnung einiger Figuren hingegen ist etwas zu schlicht ausgefallen,besonders unsere Hauptakteurin zeichnet nichts Markantes aus.Der „Januar“fällt ihr gegenüber recht imposant und sympathisch aus und ist somit der eigentliche „Held“(zumal er gegen Ende Wünsche erfüllen kann und damit auch für die Gesamtbotschaft verantwortlich ist).
Zwar wird hin und wieder etwas viel gereimt(und leider auch gesungen),aber charmant und atmosphärisch ist dieser kleine Märchenfilm allemal geworden.
6 von 10 Punkten