Review

Jedes Jahr zu Weihnachten gibt es neben unzähligen typischen herzlichen Familienfilmen und schrägen Weihnachtscomedys auch einige Dramen, da man ja zu Weihnachten so schön heulen kann.:-) "Der Brief an den Weihnachtsmann ist so ein Drama und obwohl ich eigentlich nicht so sehr für das Tränendrüsendrück-Genre zu haben bin, hat mir dieser kleine Fernsehfilm doch sehr gefallen.

"Der Brief an den Weihnachtsmann" ist ein Drama in Reinkultur, das in keinster Weise von seinem Genre abgeht. Sprich bis zum Schluss gibt es kaum was zu Lachen, dafür geht ein Tempo nach dem anderen drauf. Aber vor allem wegen der packenden und realistischen Story kann der Film überzeugen. Nahezu durchgehend bleibt die Geschichte glaubhaft und rutscht nicht irgendwie ins unglaubwürdige ab. Sicher gibt es hier und da mal eine Stelle, wo man sich sagt: "Das könnte so wohl nie passieren!", aber das kommt wirklich selten vor. Die Charaktere sind einem allesamt höchst sympathisch und man kann mit ihnen mitfühlen. Das Happy End ist dabei natürlich unausweichlich, aber auch ein absolutes Muss, sonst würde der Film einem im Nachhinein nicht mehr gefallen!

Zum Gelingen des Films tragen aber auch die Darsteller ein ganz großes Stück bei! Produzent Eddie Murphy (ja DER Eddie Murphy) hat seinen Film größtenteils mit Afro-Amerikanern besetzt, die alle genauso klasse spielen, wie ihre Kollegen aus Hollywood. Darunter u.a. Sammy Davis Jr. in seiner letzten Rolle.

Fazit: Ein kleines aber feines TV-Drama, welches in die Weihnachtszeit genauso passt, wie der Christstollen. Taschentücher parat halten und einfach mitreisen lassen und nach dem Happy End einfach glücklich sein und mal seine/n Liebste/n ganz dick in den Arm nehmen!:-)

Wertung: 8/10

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