Review

Gesamtbesprechung

Captain Patrick Meacham und seine Kollegen, die Officers Barton und Alba, die Notärzte Pappas und Rodriguez und die Feuerwehrleute Ryan und Ballantry, arbeiten in der H.E.L.P. – Notrufzentrale in New York und kämpfen um das Leben verletzter Menschen. In der Kombination von Cops, Ärzten und Feuerwehr ist ihre Zusammenarbeit besonders erfolgreich.

Das Wort Help ist hier ja bewußt doppeldeutig gemeint. Einerseits ist Hilfe ja das zentrale Thema der kurzlebigen Show, aber auch gleichzeitig die Abkürzung für "Harlem Eastside Lifesaving Program". Gut das die Serie nicht in LA oder der Harlem Westside spielten, denn die Serientitel L.E.L.P. oder H.W.L.P klingen doch eher irgendwie doof. Der Zuschauer begleitet dabei eine fiktive Einheit, die alle 911 (also die US Notrufnummer Nummer jetzt, nicht die Twin Towers) Einsatzmöglichkeiten bündelt und Cops, Mediziner und Feuerwehrleute als eine Mannschaft zu den diversen Notfällen ausrücken läßt. Eigentlich eine praktische Sache, sollte man im realen Leben auch mal einführen oder zumindest testen.
Wirklich durchsetzen konnte sich das Konzept allerdings nie, denn nach gerade mal sieben Episoden stampfte man das Projekt kurzerhand wieder ein. Immerhin hat es die Serie aber sogar ins deutsche Fernsehen geschafft, aber als wirklichen Verlust empfand ich die Absetzung gar nicht. Die Mischung aus reißerisch aufgebauschten Noteinsätzen und der obligatorischen dramatischen Emotionen in den Einsätzen erinnert eigentlich mehr an so die typische Krankenhausserie mit den Halbgöttern in weiß und dem Overkill an Mitgefühl. Halbwegs interessant machten es für mich auch nur die Nebenrollen, in denen sich Leute wie Wesley Snipes und David Caruso tummelten. Der Rest war nicht weiter bemerkenswert.
4/10

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