Review

Das Gold in der Wüste.

Vom Einfall her gesehen haben wir hier mal etwas anderes. Denn die Goldsuche im Iraker Kriegsgebiet ist bestimmt alles... nur nicht normal. Wir haben es hier also mit einer Satire zu tun, die anfangs auch aufgeht. Der Krieg ist gewonnen. Die "kindlichen", naiven Amis haben nichts anderes zu tun als sich zu besaufen und zu feiern. Zumindest bis Vieren eine Schatzkarte auf ganz besondere Weise in die Hände gerät.
Die vier machen sich auf diesen Schatz zu bergen. Dabei gibts ordentliche Mucke auf die Ohren und ein wenig sinnloses Geballer in der Wüste. Unsere "Kleinen" kamen schließlich nicht dazu während dem Krieg ihre Waffe abzufeuern.
Als sie dann das Gold bergen wandelt sich der Film, wird actionreicher und tragischer.

Die Spannung bleibt größtenteils auf der Strecke. Zu sinnlos wirken die Aktionen der Protagonisten. Dadurch verliert sich mit der Zeit das Interesse am zusehen.

Zu schnell verlaufen die Wechsel zwischen Komik und Tragik. Ganz besonders in der zweiten Hälfe verliert sich der satirische Character des Filmes und wird zum Drama. Je nach Erwartung mag das nicht stören, ich selbst habe allerdings mehr Witz und den "Zeigefinger" erst gegen Ende des Filmes erwartet, in etwa so wie in "Lord of War".
Die satirische Seite des Filmes hat mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich bei der Szene mit der Hops gehenden Kuh beinahe vor lachen geschrien hätte. :-)

Diesen Film darf man nicht mit einer voreingenommen Erwartung sehen. Wer, so wie ich, nur Satire erwartet wird enttäuscht. Ebenso ist es kein Film bei dem man den Kopf ausschalten und sich nur Unterhalten lassen kann. Die Mischung besteht aus sehr schnell wechselnder Komödie und Drama. Zu schnell für meinen Geschmack. Daher nur...

3 / 10

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