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Einer der langweiligeren Cüneyt Arkin filme. Es passiert kaum was, nur in den letzten 15 Minuten geht es zur Sache, paar Leute werden abgeknallt und einer wird zusammen geschlagen bis er stirbt. Die Beschlagnahme ist ein Witz, wenn man bedenkt welche Filme von Cüneyt Arkin "nur" auf Liste A indiziert wurde und jetzt wieder freigegeben sind. Ölüm Savascisi, Deli Fisek, Kanca oder Intikam Benim sind wesentlich härtere Filme. Da sollte sich die deutsche BPJM fragen, ob man diesen Film nicht endlich von der Liste nimmt, ist nämlich unnötig, da ganz wenig härte vorhanden ist.

3

Liebe deutsche Justiz, du gibst uns viele Rätsel auf. Mit Sicherheit war die Fassung von DEV KANI, die ich gesehen habe, cut, doch auf eben diese Version bezieht sich das hiesige Verbot. So heftig waren das bisschen Rumgeballer und der blutige Faustkampf - beides findet erst in den letzten Minuten statt - nun nicht. Zuvor herrscht gähnende Langeweile, wobei meine mangelnden Sprachkenntnisse natürlich nicht zur Verbesserung des Sehvergnügens beigetragen haben. Vielleicht haben ja streng konservative Gastarbeiter den Stein ins Rollen gebracht, denn der kümmerliche 08/15-Actionthriller ist sehr westlich orientiert und gibt sich freizügig: Damen laufen leicht bekleidet rum, Alkohol wird reichlich genossen, Heroin wird gespritzt, unser tougher Held (wohl so etwas wie der türkische Clint Eastwood) tingelt durch Nachtclubs, etc. Ulkig sind nur die übertriebenen Sprünge bei den Stunts: Wer erschossen wird, der schlägt einen Salto.

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