Review

Wie es immer bei erfolgreichen Filmen ist , so war es nur eine Frage der Zeit, bis es auch von Wishmaster einen zweiten Teil geben würde. Leider kann sich der zweite Teil nicht mit dem ersten messen.


Bei einem Raubzug bekommt die Diebin Morgana zufällig den roten Opal in die Hände. Es dauert nicht lange, bis der Wishmaster (Andre Divoff) wieder auf der Erde erscheint. Sein erster Opfer ist direkt der Freund von Morgana. Da der Wishmaster (nun in menschlicher Gestalt) der einzigste ist, den die Polizei am Tatort findet, kommt er ins Gefängnis, da er auch alles zugibt.
Im Gefängnis steht die Tür für Nathaniel (der Wishmaster) rosig aus, überall Menschen, die leichtfertig wünsche offenbaren und dann selber oder andere den Wünschen zu Opfer fallen. Doch der Wishmaster ist auf der Suche nach Morgana, denn erst wenn er ihr drei Wünsche erfüllt hat, kann er die Weltherrschaft erringen...


Der Film beginnt recht gut und im Gefängnis bekommt man auch direkt einen sehr guten Splattereffekt zu bewundern. Prima denkt man sich, als der Wishmaster noch weiter unheil anrichtet. Dann kommt aber die große Schwäche von Teil 2. Es passiert dann erst mal nix. Viel bla bla, hier ein paar unwichtige Wünsche, keine FX. Das war im ersten Teil aber ganz anders, da war die Handlung immer interessant und immer wieder gabs es wunderbare und sehr gute FX. Hier ist es dann nicht so, man darf den Wishmaster im Gefängnis beobachte und wie er dann sogar Kontakt zu Russen bekommt. Erst am Ende splattert es dann wieder ein wenig zum großen Finale, es geht ja.
Die Schauspieler sind im Gegensatz zu Teil 1 teilweise komplett unbekannt. Nur Andrew Divoff ist wieder der Wishmaster und das ist auch gut so, da nur er den Film mit seiner coolen Art rettet. Ferner ist Divoff auch viel öfter zu sehen als in Teil 1, er darf Sprüche klopfen, der ganze Film wurde mehr auf Divoff zurechtgeschnitten.
Wishmaster 2 hätte ein guter Film werden können. Hätte man nur im Mittelteil mal mehr Mut gehabt, Effekte reinzubringen wie am Anfang und am Ende, so wäre Wishmaster 2 eine gelungene Fortsetzung, da es auch gute Einfälle gibt, ich sage nur der Rechtsanwalt. Dies hat man aber leider verschenkt.


Fazit: Dank Divoff noch akzeptabel, dank des langweiligen Mittelteils leider nicht mehr. Für Wishmaster-Fans noch brauchbar, wer schon Teil 1 nicht mochte, sollte vom zweiten die Finger lassen.

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