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Das ist eindeutig kein B-Film mehr, sondern ein C-Film, wenn auch ein noch recht effektiver. Der Großteil des Plots spielt in ein und demselben Labor, wo wir ständig den wieder zum Leben erweckten Frauenkopf in einer Schale liegen und mit einem hinter einer Tür verborgenen Monster reden sehen. Allein schon dadurch erlangt das Schlockfest eine ganz eigenartige, nihilistische Atmo. Die Schauspielerin in dieser absurden Rolle ist übrigens sehr überzeugend, wie sie zornig und verbittert Verwünschungen ausspricht. Horrorbuffs werden da sicher eine gewisse Ähnlichkeit zum Part des Dr. Hill später in RE-ANIMATOR erkennen und sich zudem über einige für damals ungewöhnliche Härten (u.a. ein ausgerissener Arm) freuen. So alt wie das Genre selbst sind hingegen die Mad-Scientist-Motive und die damit verbundenen moralischen Fragen: Wie weit darf Forschung gehen? Wo liegt die Grenze zw. Lebenretten und Experimentieren?

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