Review

Chris Cole (Mark Wahlberg) ist fanatischer Fan der Heavy Metal Formation Steel Dragon und außerdem Lead-Sänger einer Steel Dragon Tribute-Band. Als der Sänger von Steel Dragon aussteigt wird Chris, der sich von nun an "Izzy" nennt, sein Nachfolger. Er genießt das Leben als Rockstar in vollen zügen. Sein neuer Lebensstil: Sex, Drugs and Rock 'n Roll zerstört allerdings seine Beziehung zu seiner Freundin die es schließlich nicht mehr mit ihm aushält.

Die Story klingt simple und wenig spektakulär oder einfallsreich. Der Werdegang von Chris "Izzy" Cole ist nach dem Vorbild von Tim "Ripper" Owens gestaltet. Dieser war Sänger einer Judas Priest Tribute-Band. Als Rob Halford Judas Priest verließ wurde Tim "Ripper" Owens sein Nachfolger. Im Film nennt sich Chris Cole: "Izzy" nach einem Lied seiner neuen Band Steel Dragon sowie sich Tim Owens: "Ripper" nannte nach dem Lied: " The Ripper" von Judas Priest. Das ist nicht die einzige parallele zwischen realität und Film. Auch dass der Sänger die Band verlässt und sich zu seiner homosexualität bekennt ist in der Realität und im Film gleich.

Der Film versetzt einen gut in das Leben auf Tour und zeigt wie gewöhnlich die Schattenseiten dieses Geschäfts. Die Sets glänzen bei den vielen Konzertszenen oder wenn mal wieder eine ganze Hoteletage dran glauben muss.
Natürlich werden Metalfans und Metalbands in diesem Film als Stereotypen dargestellt, so wie es sich der normale Zuschauer vorstellt. An manchen Stellen wird dann doch etwas zu dick aufgetragen aber, dass kann man dem Film dann auch verzeihen.
Der ehemalige Hip Hopper Mark Wahlberg (Marky Mark) spielt seine Figur meistens überzeugend, setzt in den Konzertszenen jedoch keine eigenen Akzente sondern kopiert eher das gehabe jedes drittklassigen möchtegern Metaler, aber dafür spielt er in den entscheidenen Szenen gut und zeigt dass er spielen kann.

Einen dicken Pluspunkt bekommt der Film wegen seinem Soundtrack. Hier werden echte Rockschätze aufgefahren (AC/DC und KISS sind unter anderem dabei). Was aber am meisten auffällt sind die Stücke der Filmband Stell Dragon. Diese sind für den Film geschreiben worden und sind wirklich überraschend überzeugend und im Stil der 80er Heavy Metal Bands gehalten.
Das macht Spaß.

Fazit: Der Film verspricht eher wenig dauerspaß. Er ist eher fürs einmalige angucken geeignet. Die Musik macht Spaß und der Film ist an manchen Stellen auch lustig. Alles in allem ist er doch etwas zu Klischeehaft und bietet keine wirklich tiefgehende Charaktere. Auch der Schluss kann nicht überzeugen da er viel zu Kitschig ist und deshalb auch nicht glaubwürdig.

6 von 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme