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Sex, Drugs & Rock'n'Roll...

Dieses Motto geht als Rockfan eigentlich immer und so wird wohl auch keiner an diesen Film vorbei kommen.

Izzy ist Sänger und großer Fan der Band Steel Dragon. Er spielt selber mit seinen Freunden in einer Tribut-Band und seine Freundin mimt seine Managerin. Nachdem Sänger Bobby aus der Formation entlassen wird, sucht die Band einen neuen Sänger uns stößt auf Izzy. Da von nun an das Motto "Sex, Drugs and Rock'n'Roll" herrscht, ändert sich das Leben von Izzy und seiner Freundin schlagartig.

Thematisch für mich ein gefundenes Fressen, spiele ich doch selber in einer Rockband und bin Anhänger der Glam-, Hair- & Sleaze Metal-Szene. SKID ROW, RATT oder GUNS N'ROSES - alles Bands denen ich viel abgewinnen kann. Schön also das der Film in den späten 80ern bzw. frühen 90ern spielt und den Nagel auf den Kopf trifft. Mark Wahlberg spielt den Rockstar souverän und ich nehme ihn die Rolle gerne ab. Drogenexzesse werden nicht explizit gezeigt, so kann man dem Film schon mal keine Drogenverherrlichung vorwerfen. Wäre auch Quatsch, da sich in der Sleaze-Szene einiges so wirklich abgespielt haben muss. Mir persönlich reichen Infos, das Hören des Hörbuchs von Mötley Crüe's THE DIRT und das Lesen von Ozzy Osbournes Biografie, um einigermaßen zu checken dass es damals drunter und drüber gehen musste.

Was Backstage recht realistisch wirkt, wird im Film auf der Bühne etwas geflunkert. Hier geht man nämlich von steinreichen Weltstars aus, was genau so wohl nicht ganz stimmen mag.

ROCK STAR macht wirklich spaß, hat einen tollen Soundtrack und läßt tief (wenn auch manchmal etwas übertrieben) in die Szene blicken.

Fazit:
Fans der Rockmusik oder gar von benannten Bands sollten sich den Film definitiv mal ansehen. Leute die rein gar nichts für Rock und Metal übrig haben, kann ich ROCK STAR nicht ans Herz legen. Eon gewisses Interesse muss schon da sein.

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