Genau einen Sommer lang dauerte dieser Lückenfüller bis im Herbst die neuen Vorzeigeserien im amerikanischen Fermsehen starteten. The Hamptons schaffte es auf gerade fünf Episoden, die zwar im folgenden Sommer sogar hätten fortgesetzt werden sollen, wozu es aber nicht mehr kam. Das Ergebnis ist klar, wir haben eine halbfertige Soap, die ihre besten Storyelemente in die letzte Folge als Cliffhanger packte, aber angehende Stammseher durch die Nichweiterführung ziemlich im Regen stehen ließ. Wird Peter jetzt wegen Mordes verurteilt, wie gehts mit Jay und seiner Inzuchtdoktrinierten Stieftochter weiter, das darf jeder seiner eigenen Fantasie überlassen.
Das Grundgerüst der Dramasoap ist dabei alles andere als Originell. Zwei reiche Familien teilen sich eine exklusive Kaufhauskette, heiraten untereinander und betreiben das altbekannte Spielchen um Intrigen, Liebe und berufliche Macht, sowei so Ewing oder auch Carrington. Dazu kommt noch ein geheimnisvoller Investor, der gleich beide Duncan-Mortimer und Chadway Clans kontrollieren will und fertig ist die große Spielwiese, um die typischen Soap Themen grasen zu lassen.
Angesiedelt ist die Schose im New York und den Hamptons auf Long Island.
Manchmal macht es wirklich Spaß sich via Internet so konzeptionslos vergeigte Produktionen anzuschauen. The Hamptons bietet minimale Innovation, kaut längst abgegraste Stories durch und es ist beinahe erfreulich zu sehen, das irgendwann auch die Zuschauer vom ewig gleichen Schmu mal die Schnauze voll haben. Dieser Soap wird wohl niemand eine Träne nachweinen.
3/10