Review

Ich hätte mir für "Heavy Metal - F.A.K.K. 2" die Haare extra lang wachsen lassen sollen, denn das hätte wohl gut zur "Headbanger-Mucke" gepasst, von welcher der Zuschauer nahezu erdrückt wird. Wie der Titel es schon verrät, zeigt sich hier eine wahre Heavy Metal - Überflutung, die je nach Geschmackslage des Zuschauers nervend oder ein Freudenfest für die Ohren sein kann. Meinen persönlichen Geschmack trifft diese Musikrichtung nicht unbedingt, aber zu den gezeigten, teils abgedrehten Bildern passt sie ganz gut. Nur hört man von den Stücken relativ kurze Ausschnitte, welche zudem auch sehr abgehackt und abrupt enden.

Die Story weiß nicht zu überzeugen, weil sie nichts Neues bietet und außerdem keine Ernsthaftigkeit erkennen lässt. Die Spannung versucht man dementsprechend mit einem zeichentricktechnischen Butgemetzel auf hohem Niveau zu erhalten, was allerdings nicht immer gelingt, weil die Gewaltorgien wenig Abwechslung zu bieten haben. Etwas innovativer wird der Film aber zum Ende hin, wo bevorzugt das Schwert und andere Stichwaffen zum Einsatz kommen, die oftmals immer im Kopf des Gegners landen. Der Härtegrad ist trotz der Animationen, welche sich von zwei Seiten zeigen, nicht zu verachten. Der Hintergrund sieht sehr detailreich aus, wogegen der Vordergrund - das sind hier meist die Figuren - weniger berauschend gelungen ist. Außerdem sind die Bewegungen der Charaktere recht kantig und steif und die Verbindung zwischen Hinter- und Vordergrund scheint gänzlich zu fehlen.

Fazit: Anspruchsloses Gemetzel untermalt mit rockigen Klängen in einer science-fictionhaften Atmosphäre.

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