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Ein bunt zusammengewürfelter Haufen stürzt mit dem Flieger im Dinosauriertal ab und schlägt sich durch ein Kannibalengebiet. Die Rollen sind sonnenklar verteilt und wer zum Schluß übrig bleibt ist keine große Überraschung. Bis dahin erwartet die Survival-Probanden natürlich allerlei Abenteuer, die mal unterhaltsam und mal aus dem Hut gezaubert sind. Dabei schlägt der Film einen Bogen von Terence Hill Komödie über Kannibalentrash zu Abenteuer-Thriller und zurück zu Terence Hill für Arme (peinlicher Schluß). Ähnlich wie in "Treasure of the Amazon" sind die Kannibalen nur teilweise filmbestimmend, überwiegend ist hier Abenteuer in der grünen Hölle des Amazonas angesagt. Für Freunde von billigen 70er Filmen mit viel nackter Haut ist der Film durchaus empfehlenswert. Erwähnenswert sind ebenfalls die Goreszenen, von denen es einige gut gemachte gibt, ohne sie allzusehr auszuwalzen (etwas schade bei den Kannibalen). Die Atmosphäre ist typisch Dschungelstreifen teils untermalt mit Billig-Latino-Disco-Krempel, für Lacher ist auch hier gesorgt. Erheiternd ist natürlich auch mal wieder die naive Darstellung der Kannibalen, wenngleich dies in Filmen wie "Terror Cannibal" noch mehr hervorsticht.

Fazit: Trashiger Abenteuerfilm mit ein paar Nackedeis und ein paar Kannibalen. 6/10 Punkten

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